23. April – 04. Mai 2012: Mobile Apps

(Moderation des Themenblocks: Dr. Marc Göcks, Multimedia Kontor Hamburg)

I. Überblick / Hintergrund

Mobile Apps sind derzeit die sich am schnellsten ausbreitende mobile Funktion im Hochschulbereich, mit entsprechenden Auswirkungen auf praktisch jeden Aspekt des informellen Lebens und zunehmend auch auf jede Fachrichtung an der Universität. Stets mit dem Internet verbundene Geräte, die 3G und ähnliche Funknetze nutzen und über eingebaute Sensoren, Kameras und GPS verfügen, haben sich als geeignetes Funktionspaket für hunderttausende von Apps erwiesen. Apps, die sich neuere Entwicklungen dieser Geräte ebenso zunutze machen wie Fortschritte im elektronischen Publizieren und die Konvergenz von Suchtechnologie und Positionsbestimmung, haben diese Art von Software für den akademischen Bereich äußerst interessant gemacht. Hochschulen entwickeln inzwischen in allen Fachrichtungen Apps, die speziell auf die Bedarfe von Forschung und Lehre zugeschnitten sind (Quelle: Horizon Report 2012, S. 7).

Mobile Apps als eigenständiger Technologietrend wurden 2012 erstmals im Horizont Report aufgenommen. Aber bereits seit 2005 finden die Themenbereiche Phones und Mobile Computing ihren regelmäßigen Platz im Hoirzon Report und bilden somit eine Grundlage für die spezifische Konkretisierung auf den Bereich der mobilen Applikationen.

Daher liegt der Fokus des ersten Themenspecials auf konkreten Anwendungslösungen, welche im Hochschulumfeld ihren Einsatz finden und zur Unterstützung von unterschiedlichsten Prozessen verwendet werden können. Entsprechende zu unterstützende Prozesse können sich sowohl auf die Lehre, als auch auf Administrations- oder auch Forschungskontexte erstrecken. Im Mittelpunkt dieses Specials stehen nicht die mobile devices, sondern vielmehr die Möglichkeiten von Applikationslösungen, welche in einem mobilen Anwendungskontext zum Tragen kommen. Insofern grenzt sich dieser Themenblock von dem zweiten Themenspecial zu Tablet Computing ab, der vornehmlich den Hardwarebezug und dessen Anwendungskontexte adressieren wird.

Für das Online Event haben wir PD Dr. Christoph Igel gewinnen können. Christoph Igel ist Managing Director des CeLTech, einem Zusammenschluss des VISU (Virtuelle Saar Universität) und dem Learning Competence Centre des DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz), welches sich schon seit Jahren mit Mobile Learning und entsprechenden Anwendungslösungen beschäftigt.

Wir möchten das Online-Event dazu nutzen, inhaltliche Fragen zu den Projekten zu klären, insbesondere aber auch, um sich daran anschließende Fragen zu diskutieren, wie z.B.

•    Welche Anwendungskontexte sind für Mobile Apps im Hochschulbereich denkbar?
•    Welche Mehrwerte können über Mobile Apps generiert werden?
•    Welche Grenzen ergeben sich z.B. im Bereich der Verfügbarkeit?
•    …?

 

II. Lektüre und Material:

Lesematerial

Tagungen und Workshops

Beispiele für Mobile Apps aus dem Anwendungsbereich deutscher Hochschulen:

 


III. Online Event:

Mittwoch, 25.04.2012, 17:00 Uhr
Referent: PD Dr. Christoph Igel (Managing Director des CeLTech)

Aufzeichnung: http://connect8.iwm-kmrc.de/p63f0oeqy32

Nachlese:


37 Antworten auf 23. April – 04. Mai 2012: Mobile Apps

  1. Pingback: studiumdigitale » MultimediaWerkstatt und OpenCourse: Apps fürs Lernen

  2. Pingback: Eröffungspodium OpenCourse 2012 | weiterbildungsblog

  3. Martina Grosty sagt:

    Hallo,

    der Link zu folgendem Beitrag:
    Beispiele für Mobile Apps aus dem Anwendungsbereich deutscher Hochschulen:
    Universität des Saarlandes –Videobeitrag zur App „learn&go“

    ist leider fehlerhaft.

  4. Spannende Trendstudie zum Mobile Learning aus 2005 für den deutschsprachigen Raum gefunden und abgeklopft unter:

    http://deraltefritz.wordpress.com/2012/04/22/mobile-learning-aufgaben-aus-2005-appsolviert/

    Wer die erste Online-Session gesehen hat: Die Methode erinnert mich ein wenig an die des Staatssekretärs, der eine (veraltete) 2008er MMB-Delfi heranzog (ob das bloß eine fuchsige Ausrede für die fehlende Aktualität war, liegt außerhalb meines Erkenntnisinteresses ;)

  5. Anja Lorenz sagt:

    Sorry, wenn ich den Oberlehrer spielen muss: Noch bevor ich mich ins Thema eindenken konnte stört mich, dass der erste Absatz Eurer Ankündigung ist doch 1:1 aus dem Horizon-Report kopiert ist. Nicht, weil Ihr Euch die Einleitung gespart habt – das ist nur ökonomisch richtig – sondern weil Ihr keinen Verweis dran gemacht habt. Der Horizon-Report selbst erlaubt mit der CC-BY-Lizenz das Weiterverwenden und auch das Kopieren, selbst von Ausschnitten, aber das BY muss eingehalten werden.

    Ich denke, es ist auch in Eurem Interesse, das nachzuholen, bevor Euch jemand mit rechtlichen, ev kostenpflichtigen Schritten dazu auffordert. Solltet Ihr bei den anderen Themen auch so vorgegangen sein gilt dort natürlich das gleiche.

    Ein wenig enttäuscht bin ich schon, in so einer offenen und innovativen Community auf sowas zu stoßen, hoffe, dass es “lediglich” Schlamperei war (erst einmal alle Ideen reinkopiert, Quelle vergessen). Wir müssen nunmal mit den Regeln spielen, die uns gesetzlich vorgegeben sind, sonst werden derartige Kurse nie Anerkennung finden. Die CC-(BY-)Lizenz ist dabei so nett, dass wir nur den Namen nennen müssen, was wir allein des Anstands halber ohnehin schon tun sollten.

  6. Pingback: m-Learning oder wie? | Herr Dr. Hannibal Wägele's biologisch didaktischer Kramladen

  7. Pingback: Thema der nächsten 2 Wochen: Mobile Apps | OpenCourse 2012

  8. Anja Lorenz sagt:

    Kein Problem, kenne das ein Stückweit selbst, wenn man die eigenen Texte für erneute Seminarbeschreibungen kopiert, ist urheberrechtlich dann auch unkritisch.

    Aber daran sieht man auch: Es ist fast ein wenig schade, dass sich der OPCO diesmal am Horizon-Report so stark orientiert, gerade die Urheberrechtsfrage beim Reuse und Remix wäre ein interessantes Feld in einer derart interdisziplinären) Gruppe.

  9. Pingback: Mobile Apps Will Pass – History Will Repeat Itself | weiterbildungsblog

  10. Benedikt Sutter-Bonaparte sagt:

    Apps müssen einen Mehrwert liefern, sonst macht deren Einsatz keinen Sinn. Oft liegen Lernmaterialien aber schon im Internet/Intranet vollständig vor. Da schafft eine App keinen Mehrwert sondern kostet nur Geld.
    Noch sinnloser ist es, wenn die App nur eine Linksammlung darstellt und dann den internen Browser aufruft.
    Doch die Entwicklung von Apps ist aufwändig. Bestehende Lerninhate in einer App neu zu verpacken ist ebenfalls nutzlos.
    Dazu der Blockartikel von Beat Döbeli
    Meine Hoffnung geht in Richtung HTML 5.0. Mit einem einheitlichen Standard können dann Anwendungen für alle Plattformen einfacher erstellt werden. Das wird den Mobile-Learning-Markt beflügeln und hoffentlich Anwendungen mit Mehrwert hervorbringen.
    #opco12

    • Klaus Quibeldey-Cirkel sagt:


      Meine Hoffnung geht in Richtung HTML 5.0. Mit einem einheitlichen Standard können dann Anwendungen für alle Plattformen einfacher erstellt werden. Das wird den Mobile-Learning-Markt beflügeln und hoffentlich Anwendungen mit Mehrwert hervorbringen.

      Wenn man mobile Apps ad hoc in großen Lehrveranstaltungen einsetzen will, müssen es WebApps im HTML5-Standard sein. Es wird nicht passieren, dass alle Zuhörer/innen iOS-Geräte (iPhone/iPad) oder alle Android-Geräte besitzen. Aber mittlerweile besitzen fast alle ein Smartphone und jedes Smartphone hat einen Web-Browser; ergo muss es eine WebApp sein.

      Wir haben an der TH Mittelhessen vor einigen Jahren iPhone-Apps für die Lehre entwickelt und dabei die “Marktabdeckung” im Hörsaal außer Acht gelassen. Heute entwickeln wir nur noch HTML5-Apps, zum Beispiel ARSnova, ein Audience Response System, was es allen Zuhörer/innen mit Smartphone, Laptop oder Tablet-PC erlaubt, mitzumachen: https://ars.thm.de/

      Eine Beschreibung hierzu gibt es bei e-teaching.org.

      Grüße, KQC.

  11. xuesheng sagt:

    Hallo,

    das Schlagwort Lernumgebung ist meiner Meinung nach in der Online-Veranstaltung etwas einseitig beleuchtet werden.
    Natürlich finde ich es auch schön, wenn man exakt in der Situation, in der man eine Frage hat, online die passende Lösung lernen kann.
    Andererseits kann Lernumgebung bei mobilem Lernen aber auch bedeuten, dass ich zur Stoßzeit zwischen lauter lärmenden Schülern in einer vollen S-Bahn sitze und versuche, die Dreiviertelstunde Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz für meine Weiterbildung zu nutzen. So lange das durch das Lesen eines Buches geschieht hat man dabei nur einen Eingangskanal. Auch ist es keine Katastrophe, wenn Papier einmal runterfällt. Aber ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, auf einem kleinen, spiegelnden Bildschirm eine vertonte Vorlesung oder Ähnliches anzuschauen. Das machen die Augen auf Dauer nicht mit, und für den Ton müsste mann große, das ganze Ohr abdeckende Kopfhörer mitschleppen oder doch ziemlich (gefährlich) laut aufdrehen, um den Umgebungslärm zu übertönen. Und weil die Technik nicht ganz billig ist und nicht runterfallen sollte vermute ich, dass man doch etwas verkrampfter sitzt – gerade wenn dann noch über winzige nur auf dem Bildschirm hinterlegte Tastaturen Text in Chats eingegeben werden soll.

    Wegen der Grenzen der menschlichen Hardware denke ich, dass – für richtiges Lernen, nicht nur kures Informationen Nachschlagen – der mobilen Technik insofern Grenzen gesetzt sind, als sie ihren vollen Nutzen wohl nur in einer einigermaßen ruhigen und bequemen Umgebung entfalten kann.

    • Benedikt Sutter-Bonaparte sagt:

      Das ist auch Gewöhnungssache.
      Ich pendle jeden Tag eine Stunde im Zug. Ich kann die Zeit hervorragend nutzen. Ich schaue Podcasts (TV-Sendungen, Uni-Vorlesungen …) an oder stöbere in eBooks.
      Das mit den Kopfhörern stimmt, dafür bin ich dann mit meinen grossen Kopfhörern etwas von der Umgebung abgeschottet und das tut mir nach einem langen Arbeitstag ganz gut.
      Was ich eher vermisse ist eine flächendeckende Abdeckung mit dem Handynetz. Wenn eine (Lern-)SW einen Netzwerkzugang benötigt, dann ist man im Zug oft noch abgeschnitten. Dabei wäre das der ideale Ort zum Lernen und Arbeiten.

      • Andreas Urra sagt:

        Zum Hören in lauten Umgebungen unterwegs nutze ich In-Ear Kopfhörer. Wenn man sich einmal darlan gewöhnt hat sind sie eine gute Alternative: platzsparend und gute akustische Abdichtung. So kann der Volume Regler unten bleiben.

  12. Pingback: Mobile Apps im Digitalen Schulranzen « GI Tel Aviv

  13. Pingback: Potentiale von Mobile Learning | Lehren und Lernen mit neuen Medien

  14. Ich habe in meinem Blog WissenART gerade mehrere Artikel rund um das Thema Mobile Apps verfasst.
    Diesen Monat Schwerpunkte
    - Touchscreens geben demnächst Informationen an den Finger des Nutzers
    - Lernapp – Explain Everything – jede Woche Vorstellung eines neuen Lernapp
    - iPad in Blended Learning-Prozessen
    - Guten APPetit – Wie interaktive Wissensprodukte die Lernwelt für Trainer verändern (Fragen 1…5)

    Freue mich auf Kommentare und Feedback.
    Hier geht es zu den Beiträge

  15. Agnieszka Bujara sagt:

    Für mich ist das Thema Mobile Apps umstritten. Klar, über innovative Technologien ergeben sich neue Lern- und Lehrmöglichkeiten. Andererseits bin ich mir nicht so sicher, ob

    1)Lehrende und Studierende wirklich wissen, wie und in welchen Szenarien Mobile Apps am sinnvollsten in dem Lernprozess einsetzbar sind. Dabei vertrete ich die Meinung: Technik soll der Didaktik dienen, nicht umgekehrt. Deswegen nicht nur Technikaffinität sondern auch (oder sogar vor allem) Medienkompetenz von großer Relevanz dabei!

    2)Studierende tatsächlich bereit sind, ihre mobilen Endgeräten tatsächlich zum Lernen zu benutzen. Hier eine Analogie zu den vermeintlichen Digital Natives und dem Hype um das Web 2.0,

    3)ein durchschnittlicher Student sich ein Tablet-PC oder Smartphone einfach so leisten kann.

    4)es in jedem Fachbereich auch sinvoll ist mit den Apps überhaupt zu experimentieren (dabei meine ich vor allem Apps zur Wissensvermittlung).

    Deswegen glaube ich, dass es in der nahen Zukunft weitere (einzelne fachspezifische) Versuche geben wird Mobile Apps in der universitären Lehre einzusetzen, aber ich bezweifle, dass sich dieser Trend langfristig in allen Fachbereichen und Hochschultypen durchsetzen wird.

    • xuesheng sagt:

      Zur Medienkompetenz gehört m.E. auch, dass trotz allen Tippens auf modernsten Computern eine lesbare und schnelle Handschrift erhalten bleiben muss.
      Immerhin werden Prüfungen noch per Hand geschrieben. Bei mir hat sich schon jemand wegen seines Gekrakels entschuldigt mit der Begründung, dass er kaum noch mit der Hand schreibt :(
      Kommt der Tag, an dem wir offline nur noch Multiple Choice Fragen stellen können, weil niemand mehr längere Texte schreiben kann?

  16. Monika Weigand sagt:

    Ein Problem, das bisher kaum angesprochen wird, ist die Barrierefreiheit von Mobile Apps. Die Sprachausgabe VoiceOver, mit deren Hilfe auch blinde und sehbehinderte Lerner Apps nutzen können, ist meines Wissens bislang nur auf dem IPhone/IPad verfügbar. Besitzer von Android-Smartphone haben das Nachsehen. Ich habe die Befürchtung, dass dadurch bei Mobile Learning zumindest die blinden und sehbehinderten unter den Behinderten ausgeschlossen werden. Und sollten die Richtlinien für Barrierefreiheit (WCAG/BITV) nicht auch für Mobile Apps gelten?

  17. Pingback: Eine erste Zwischenbilanz zum Themenschwerpunkt Mobile Apps | OpenCourse 2012

  18. Lizzy Raabe sagt:

    Mir erscheint der Smartphone-Umgang zu hektisch und unkonzentriert zum Lernen. Die Lernhappen müssten hier schon sehr klein sein. Aber tiefes Einsteigen in irgendwelche Inhalte? Ist eher so eine Art Fast Learning im Vorbeigehen. Wieviel bleibt davon haften? Vielleicht reichen gut gemachte Wissens-Smartphone-Apps von der inhaltlichen Tiefe an Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen heran? Das würde man nicht unbedingt als Basis für Schule, Ausbildung oder Studium nehmen. Eher als Ergänzung zum Curriculum. Für Organisation, Kommunikation, Information und Lernkarten zum Auswendiglernen etc. sind sie aber sicher denkbar und sinnvoll und somit eine Bereicherung. Letztendlich braucht jede neue Technologie erstmal viel Begeisterung und noch mehr Fehlversuche ;) bis sich der wirklich anwendbare Bereich herausschält.

    Interessant ist, dass sich auch hinter dem oben von Torsten Meier angebotenen Link “Lernapp – Explain Everything” nur eine einzige verbirgt, die noch dazu eigentlich keine Lernapp ist, sondern eher ein Präsentationstool. Oder habe ich da was übersehen?

    Dagegen haben Tablets vor allem in Verbindung mit Enhanced eBooks größeres Potenzial im Sinne von Wissensvermittlung, sofern die eBooks wirklich gut didaktisch aufbereitet sind, deutlichen Mehrwert zum gedruckten Buch bieten und plattformübergeifend angeboten werden. Ob sie aber die Hürde aus dem eher oberflächlichen PC- und Smartphone-Scanlesen heraus wirklich schaffen?

  19. Pingback: Fast ein Monokel « magucken

  20. Neue Taktile Wahrnehmung

    Aktuelle Forschungen zielen auf die Veränderung der Oberfläche von Smartphone- und Tablet-Displays ab. Die aktuelle Generation der Smartphones und Tablets ist für die Bedienung mit dem nackten Finger gemacht: wischen, drehen, ziehen, drücken…

    Für die nächste Generation überlegen sich die Hersteller Möglichkeiten, die weit darüber hinaus reichen und recht futuristisch klingen. Die Anzeigen und Vorgänge auf den Bildschirm sollen auch für den Finger des Users fühlbar werden. So gibt es in den Forschungslabore bereits die ersten Oberflächen die je nach Ansteuerung unterschiedlich rau oder glatt anfühlen kann.

    Die Konstruktion hierzu ist gar nicht so komplex: Über dem Touchscreen liegen zwei zusätzliche Lagen, eine elektrisch leitende und eine elektrisch nicht leitende. Liegt auf der leitenden Schicht eine Wechselspannung an, regt diese durch ihr elektrostatisches Feld die nicht leitende Schicht zu Schwingungen an.

    Dieses leichte Vibrieren nimmt der Finger als Rauheit wahr (das sogenannte vibrotaktile Prinzip). Durch den wanderten Finger (die Position kann aus dem Touchscreen gelesen werden), wandert die Körnigkeit mit und die Frequenz der Wechselspannung wird moduliert. Bei einer anderen Technik wird der Monitor mit einer speziellen Folie überzogen. Die ist so beschichtet, dass sie kleine elektrische Felder erzeugt, die sich mit der Fingerspitze ertasten lassen. Die Folie lässt sich sowohl auf transparenten und unebenen Untergründen befestigen als auch auf Kleidung nähen.

    Fährt man mit der Hand über die Oberfläche, fühlen sich die aktiven Bereiche „rauer“ an. So fühlen die Finger auf den glatten Touchscreen beispielweise Tasten – und ertasten dann gewissermassen blind die richtige Position. Eine weitere Technik ist, statt einer schwingenden Schicht wollen die Forscher ein Touchscreen-Schicht, die sich tatsächlich verformt, die also eine wirkliche, geometrische Textur erzeugt.

    Ein Formgedächtnis-Polymer verändert hier seine Struktur je nach der Wellenlänge, mit der es von unten mit Licht im unsichtbaren ultravioletten Bereich bestrahlt wird. So schiebt sich ein Punkt unter einer Wellenlänge hart hervor oder wird weich und nachgiebig unter einem anderen.

    Man sieht es könnte zusätzliche haptische Erlebnisse so generiert werden und verschiedene Icons sich auch unterschiedlich anfühlen.

    Mehr finden Sie unter WissensART – Blog von Torsten Maier

  21. Interaktive Wissensprodukte gepaart mit Social Reading – die neue Art der interaktiven Wissensaufbereitung – heute schon erlebbar. Nehmen sie Teil und das ganze noch mit einem interessanten Thema dem Querdenken. Heute immer und überall gefordert – nur wie macht man dies.

    Mobile Apps berücksichtigt u.a.
    - Modulare und kleinschrittige Wissensprodukte
    - Gamification wie Memory
    - Leser-Communitiy – direkte Einbindung über Forum
    - Transferaufgaben zur Steigerung der Nachhaltigkeit
    - Emotional dank Multimedia, haptische Gesten und Steuerung

    Ein Beispiel finden Sie hier – Der Querdenker von Torsten Maier

  22. Pingback: OpenCourse 2012: Mobile Apps | weiterbildungsblog

  23. Bettina Schätzl de Arroyo sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass der Mehrwert wichtig ist. Sonst macht es keinen Sinn, Apps einzusetzen.

  24. Pingback: Meine 15 Tablet-PC für die Berufsschule « Lernen Heute

  25. Edulize sagt:

    Liebe Kommentatoren hier. Wir entwickeln Edulize.com, einen Dienst mit dem jeder seine eigene Mobile-Learning-App erstellen kann. Dies umfasst native Apps für sämtliche Plattformen sowie auch – wie häufig hier in der Diskussion angesprochen – HTML5 Web-Apps. Wir sind in einer geschlossenen Betaphase und suchen noch Beta-User!, die uns helfen den Dienst an die tatsächlichen Bedürfnisse von Lehrkräften anzupassen. Aufgrund der Kommentare glauben wir, dass Sie sehr viel Erfahrungen mitbringen. Wir würden uns freuen, den ein oder anderen von Ihnen als Beta-User aufnehmen zu können. Wenn Interesse besteht, dann bitte kurze Info an info@edulize.com.

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  28. Pingback: 23. April – 04. Mai 2012: Mobile Apps | OpenCourse 2012 | Mobile @ School | Scoop.it

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  30. Pingback: MOOC, OPCO – E-Learning anders? [Update 01.05.2012]

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