Aktivitäten

Ein OpenCourse will den offenen Austausch zwischen Interessierten, Theoretikern wie Praktikern, anregen. Neben dem Inputs der Veranstalter (Videobeiträge von Referenten und Auftaktstatements im Blo0g) lebt ein offener Kurs vor allem von den Beiträge der Teilnehmenden in Form von eigenen Blog-, Audio und Twitterbeiträgen und vielem mehr, die zum Teil an zentraler Stelle im Kursblog zusammenlaufen.

Struktur des OpenCourse

Innerhalb von 14 Wochen wird im zweiwöchigen Rhythmus jeweils ein Thema aus dem Horizon Report aufgegriffen und durch Auftaktbeiträge der Veranstalter und Gastgeber (Moderatoren der zweiwöchigen Themensession), Blogbeiträge und andere Beiträge in anderen Formaten der Teilnehmenden sowie in einer Live-Videosession mit Referenten bearbeitet. Neben einer Kursagenda, die die Themen strukturiert werden in Kürze Lektürevorschläge zu jedem Thema angeboten.

Der Kurs beginnt mit einer Einführungswoche und einer Online-Auftaktveranstaltung. Danach folgen sechs Themenblöcke in zweiwöchigen Abständen. Folgende Aktivitäten sind in diesen sechs Wochen regelmässig auf Seiten der Gastgeber geplant:

Zum Abschluss findet eine einwöchige online Abschlusssession im Netz statt. Im Rahmen eines zweitägigen Präsenztreffens am 20./21.07.2012 an der Goethe-Universität Frankfurt findet zudem eine Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kurses statt, die online übertragen wird. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Beteiligung

Sie als Teilnehmende haben verschiedene Möglichkeiten, an dem Kurs und der Diskussion teilzunehmen. Stephen Downes und George Siemens, die beiden Vorreiter der OpenCourse-Bewegung, haben diese Möglichkeiten mit den Stichworten „aggregate“, „remix“, „repurpose“ und „feed forward“ beschrieben. Was steckt dahinter?

Wenn Sie etwas komplett anderes tun, aber sicherstellen möchten, dass wir davon erfahren oder dass Ihre Beiträge in den Kurszusammenhang integriert werden, schreiben Sie eine Email an: info@op12.de

Präsenzworkshop zum Abschluss am 20./21.7.2012

Am Ende findet am 20./21.7.2012 für Interessierte eine zweitägige Abschlussveranstaltung in Frankfurt/m statt, wo zum einen die inhaltlichen Themen nochmals abschliessend diskutiert werden können, zum anderen auch das OpenCourse Format besprochen und ausgewertet werden kann. Informationen zum Ablauf und Anmeldung werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

9 Antworten auf Aktivitäten

  1. Spannend, da beginnen die Teilnehmenden vor Kursbeginn 😉 Es scheint, als habe eine aktive Community nur darauf gewartet, dass es wieder losgeht und es fällt fast schwer, noch bis 16.4. zu warten und noch nicht zu beginnen 😉 wieder etwas neues: die OPCO12 Zeitung ist (wieder) ‚on‘, siehe http://t.co/nK6r7tlq

    • Bilio, Henri sagt:

      Ja Frau Bremer, Sie haben wieder mal den Nerv der „Wartenden“ getroffen. So gerne würde ich vieles mit meinen Lehramtsanwärtern übernehmen, nur ist das im Moment noch nicht auf der Agenda unserer Entscheider! Nichts desto Trotz verfolge ich die Aktivitäten und nehme sofern die Zeit reicht wenigstens als Beobachter teil.
      Ideen gibt es hier wieder zu Hauf und das hilft schon erheblich.

  2. Matthias Fricke sagt:

    Obwohl das alles für mich absolutes Neuland ist, sind die Themen, die Findungsanlyse, die Erfahrungen von involvierten Fachleuten
    und das Forum eine sehr interesante Möglichkeit etwas für mich und meine berufliche Tätigkeit, als Medienentwickler mitzunehmen.

  3. Pingback: #OPCO12 Ein MOOC ist eine Technologie, ein Format, eine Methode oder …? | Bildungscafe Blog

  4. HEMMERLING sagt:

    ICH FINDE DEN kURS SEHR INTERESSANT UND HABE SCHON SEHR VIEL NEUES GELERNT: ICH ERKENNE JEDOCH AUCH DIDAKTISCH-METHODISCHE MUSTER DES PLAN-UND ROLLENSPIELS: MICH ÜBERZEUGT EINE MISCHUNG MEDIALER UND VISIONÄRER FORMEN MIT REALEN INTERAKTIONEN GEMISCHT: DAZU IST DIE KOMBINATION VON LAPTOPS UND TABLETS INTERESSANT. LAPTOPS KÖNNEN IN DER SCHULE ZUM RECHERCHIEREN; TEXT- UND PRÄSENTATIONSARBEIT GENUTZT WERDEN: DIE TABLETS KÖNNEN ZU KONTAKTEN IN DER REALEN WELT GENUTZT WERDEN, DA SICH FÜR DEN EINSATZ VON AUDIO, BILD UND VIDEO NUTZBAR.
    dERZEIT ARBEITE ICH GERADE AN EINEM UNTERRICHTSPROJEKT; DAS KUNSTPÄDAGOGIK UND gESELLSCHAFTSPOLITIK BZW: GESCHICHTE VERBINDET.

  5. hemmerl sagt:

    Didaktische Grundstruktur für handlungsorientiertes Lernen unter Einbezug medienpädagigscher Aspekte:

    Ausgangssituation:

    Die SchülerInnerinnen erlangen an einer Fachschule einen Berufsabschluss mit Hochschulzulassung. Sie bringen mindestens 12 Jahre Schulerfahrung mit oder die Anerkennung einer dreijährigen Berufsausbildung mit Praxis.
    Es sind erwachsene LernerInnen, die fast alle ein Smartphone besitzen, PC-Zugang haben und sich in der Regel in sozialen Netzwerken austauschen.
    Recherchieren in Büchern wird von den meisten Schülerinnen nur per Aufgabenstellung durch die Lehrenden vorgenommen und erfordert zuvor eine Hinführung. Bibliotheken sind für die meisten ungewohnt. Schulbücher werden nur im Unterricht durch Anweisung von Lehrenden genutzt. Da die Bücher schwer sind, werden sie meist nach dem Unterricht ins Schülerfach für den nächsten Tag eingeschlossen. Für Hausarbeiten zu Hause wird in der Regel in Wikipedia recherchiert. Fachliches Recherchieren im Internet (Fachportale suchen, Wissenschaftsdisziplin des Autors beachten etc.) ist keine gängige Praxis, sodass auch Quellenangaben erst erlernt werden müssen.

    SchülerInnen entwickeln in Gruppenarbeiten wenig eigene Fragen oder Problemlösungen, sondern reproduzieren Inhalte von Texten aus dem Unterricht oder holen sich Lösungen aus dem Internet.

    Zielsetzung:
    Wissen erfassen und einen Anwendungsbezug herstellen, um Fachkompetenzen zu erwerben.
    Wahrnehmen, Suchen, Vergleichen und auf die Nutzbarkeit überprüfen. Dadurch soll das Rezipieren von Wissen und Problemlösungen in eigenes Entwickeln von Lösungen weitergeführt werden.
    Die Nutzung von unterschiedlichen Medien soll ein Bewußtsein für die Effizienz verschiedener Medien schärfen.

    Die Komplexität einer Problemstellung und die damit verbundene Verknüpfung von Fächern bzw. Lernfeldern/Module soll die Verbindung von Lerngegenständen fördern.

    Mediales Equipment der Fachschule:

    Es steht eine Bibliothek mit einer aktuellen Ausstattung zu allen Fächern/Lernfeldern und Modulen zur Verfügung. Dort sind auch PCs zum Recherchieren vorhanden. Es steht ein Klassensatz Laptops und Tablets zur Verfügung. W-Lan ist im Schulgelände zugänglich.

    Bsp. Im Raum Krefeld-Wuppertal:

    Bilder von Heinz Hinkes aus seiner Anfangs- und späteren Schaffenszeit und zeitnahen anderen Künstlern werden auf Tablets für differenzierte Kleingruppen bereit gestellt.
    Die Bilder sind stilistisch nicht eindeutig. Dies ist vom Maler bewußt intentiert. Bezüge zum Expressionismus sind zu erkennen.
    Durch die Betrachtung der Bilder auf den Tablets in Gruppen soll eine Diskussion zu Stilen und Kunstepochen angeregt werden. Recherchen können sowohl anhand von Büchern als auch im Internet (PS, Laptop, Smartphone) vorgenommen werden.

    Über Kontakte zu der Kunstvereinigung Xanten und Krefeld können reale Kontakte in Form von Interview oder über soziale Netzwerke aufgenommen werden. Dies soll mit den SchülerInnen hinsichtlich fachlicher Effektivität, haptischer Erfahrung und Zeitmanagement erörtert werden. Welche Anworten erhalte ich medial? Erhalte ich beim realen Kontakt vorort Einblicke in Archive oder Zugang zu Kunstwerken, die sonst nicht zugänglich werden. …
    Medial sind die Tablets geeignet, um ein Interview zu audiographieren, Fotos zu machen und sonstige Aufzeichnungen vorzunehmen und zu bearbeiten.

    Die Biographie und Fragmente, die über das Internet und/oder die Künstlervereinigungen erhältlich sind, verbinden die kunstpädagogischen und –historischen Fragen mit Geschichte und Gesellschaftslehre. H.Hinkes begann seine Künstlerausbildung und –karriere vor dem 2. Weltkrieg. Er emigierte nicht ins Ausland, vielleicht wegen einer schweren Erkrankung. Seine Kunst wurde als entartet bezeichnet. Er durfte zwar künstlerisch tätg sein, erhielt aber Redeverbot. Um diese Situation nachvollziehen zu können, ist ein Artikel aus einem Buch über Internet oder im Zeit-Archiev zu analysieren und anhand von gesellschaftspolitischen Fakten abzugleichen.
    Die Situation von Kunst und Künstlern in der Zeit des Nationalsozialismus kann anhand von Büchern und Internet recheriert werden.

    Kunstpädagogik und GesellschaftsLehre oder Geschichte verbinden sich hier an einer komplexen Fragestellung.

    Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten sollten in einem Portfolio zusammengeführt, an einem Activboard in der Klasse vorgestellt werden und mit einer Diskussionsrunde enden, die zu weiteren Fragen anregt.
    Die Aufgabenstellung kann auch so vorgenommen werden, dass die Ergebnisse zu erneuten Epochen- oder Projektunterricht in anderen Fächerkombinationen führen kann (z.b. Deutsch und Literatur oder Musik/ Film etc.)

    Die Schüleraktivierung besteht in dem reproduzieren von Wissensbeständen, der Kommunikation mit Museen bzw. Künstlervereinigungen. Dazu ist das recherchierte Wissen in Fragestellungen zu aktivieren.
    Um Kenntnis von verschiedenen Stilepochen zu erlangen sind Vergleiche von Bildern zumindest durch Bilder auf dem Tablet angeregt. Zuvor sollte noch geklärt werden, ob in den Museen zu einzelnen Objekten Barcodes zu finden sind. Dann sollten die entsprechenden Apps auf den Tablets installiert sein. Dadurch können die SchülerInnen die Verknüpfung tradioneller Darstellung durch Kunstobjekte mit neuen Medien erfahren.

    Am Ende müssen die gesammelten Daten in ein Konzept gebracht werden, das der Klasse vorgestellt wird. Das Konzept „Portfolio“ ermöglicht eine eigene Lern- und Arbeitsreflexion, die mit den Lehrenden kommuniziert wird. Der Lernerfolg sollte entsprechend abgesprochener Indikatoren erfasst und ausgewertet werden.

    Die abschließende Diskussionsrunde kann ein Planspiel (Talkschow etc. sein) oder eine Podiumsdiskussion mit einem Museumspädagogen oder Zeitzeugen zu dem historischen Kontext. Die Planung und Kontaktherstellung würde ähnliche mediale und kommunikative Verknüpfungen erfodern, wie die Erarbeitung des Lerngegenstandes. Dies könnte Auftrag für eine Teilgruppe der Klasse sein.

    Fazit: Diese Vorgehensweise versucht in projekt-u nd handlungsorientierten Fragestellungen die Nutzung verschiedener Medien einzubeziehen. Die Reflexion sollten aus dem Benutzen zu einem reflektierten Nutzen führen.

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