16. – 20. April 2012: Einführungswoche
I. Überblick
Der jährliche Horizon Report, herausgegeben vom New Media Consortium und der EDUCAUSE Learning Initiative, ist einer der renommiertesten Trendberichte für den Bereich der Bildungstechnologien im Hochschulbereich. Die Trends, die hier identifiziert und beschrieben werden, sind in der Regel auch für andere Bildungsbereiche relevant. Hinzu kommt, dass die deutsche Übersetzung des Horizon Reports seit Jahren vom Multimedia Kontor Hamburg vorgenommen wird, einem der Veranstalter des diesjährigen OpenCourses. Alles also gute Gründe, sich einmal näher mit den Trends des Horizon Reports 2012 zu befassen.
In der ersten Woche wollen wir uns, quasi zum Aufwärmen, dem Thema “Zukunftsforschung” zuwenden. Wir wollen zuerst einen Blick auf die Arbeitsweise, also die Methodologie, des Horizon Reports werfen: Wie wird hier aus der Fülle der möglichen Trends und Technologien ausgewählt? Wie offen und nachvollziehbar ist der Prozess? Und wie übertragbar auf andere Länder oder andere Handlungsbereiche sind die Ergebnisse?
Auserlesene Experten oder vielleicht doch besser die Crowd? Es gibt bekanntlich verschiedene Wege und Methoden, Vorhersagen zu treffen und Trends zu identifizieren. Welche Methoden gibt es und welche Vort- und Nachteile sind mit ihnen verbunden? Auch das ist ein Diskussionspunkt.
Daran anknüpfend folgt natürlich die Frage, wie zuverlässig solche Trendberichte sind und wie man gute und professionelle Vorhersagen von den anekdotischen Artikeln unterscheiden kann, mit denen regelmäßig ein neues Jahr eingeläutet wird.
II. Lektüre
Horizon Project Wiki
http://horizon.wiki.nmc.org/
- Im Horizon Project Wiki wird nicht nur der Auswahlprozess beschrieben; es ist zugleich eine genaue und offene Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte des Advisory Boards sowie der ediskutierten Trends, Ressourcen und Links.
Dörte Giebel: Vorm Start des Open Course #opco12 ein Vergleich der Horizon Reports 2005-2012, lernkultur 2.0, 5. Februar 2012
http://lernkult.posterous.com/opco12-vor-dem-start-des-open-course-ein-verg
- Ob eine bestimmte Methode der Zukunftsforschung “funktioniert”, zeigt sich, wenn man überprüft, ob ihre Vorhersagen eingetroffen sind. Da der Horizon Report 2012 bereits der neunte in Folge ist, lohnt der Blick zurück. Diese Arbeit erleichtert uns Dörte Giebel, die die einzelnen Trends in einer schönen Übersicht dargestellt hat.
Sandra Schön/ Mark Markus: Zukunftsforschung und Innovation – … wissen was kommt. In: Martin Ebner und Sandra Schön (Hrsg.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, 2011
http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/85
- Der Artikel (neun Seiten) stellt u.a. eine Reihe von ausgewählten Theorien zur Einführung von Technologien und verschiedene Methoden der Zukunftsforschung vor: die Delphi-Methode, die Szenario-Technik und die Methode des Road Mapping sowie die Methode des Horizon-Reports (!).
MMB – Institut für Medien- und Kompetenzforschung: Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren: Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind, MMB-Trendmonitor II/2011 (pdf)
http://www.mmb-institut.de/monitore/trendmonitor/MMB-Trendmonitor_2011_II.pdf
- Bereits sechsmal hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) in den letzten Jahren E-Learning-Experten zur Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens befragt. 2011 haben 76 Experten am MMB Learning Delphi teilgenommen und u.a. Fragen wie die folgende beantwortet: “Welche drei E-Learning-Trends werden Ihrer Ansicht nach die größte Bedeutung in den kommenden Jahren haben?”
Stefanie Panke (e-teaching.org): Horizon Report: Interview mit Rachel Smith und Alan Levine, e-teaching.org, 2009
Teil 1: http://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcasts_2009/horizon_report_teil_1/medienbeitrag_view
Teil 2: http://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcasts_2009/horizon_report_teil_2/medienbeitrag_view
Teil 3: http://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcasts_2009/horizon_report_teil_3/medienbeitrag_view
Teil 4: http://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcasts_2009/horizon_report_teil_4/medienbeitrag_view
Teil 5: http://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcasts_2009/horizon_report_teil_5/medienbeitrag_view
- Stefanie Panke sprach in Austin/ Texas mit Rachel Smith und Alan Levine vom New Media Consortium und Sachverständigen Rat des Horizon Reports über deren Arbeit, die Vorgehensweise und die Geschichte des Horizon Reports.
Bryan Alexander: Apprehending the Future: Emerging Technologies, from Science Fiction to Campus Reality, EDUCAUSE Review, Vol. 44, No. 3 (May/June 2009), S. 12–29
http://www.educause.edu/EDUCAUSE+Review/EDUCAUSEReviewMagazineVolume44/ApprehendingtheFutureEmergingT/171774
- Alexander stellt eine Auswahl an Methoden für den “Blick nach vorne” vor: “The Environmental Scan”, “The Delphi Method”, “Prediction Markets”, “Scenarios” und “Crowdsourcing”. Jede Methode wird kurz beschrieben, mit Beispielen aus dem Bildungsbereich bzw. der Bildungstechnologie illustriert und mit einem Blick auf ihre Vor- und Nachteile abgeschlossen.
Mittwoch, 18. April 2012, 17-18 Uhr
Referenten: Lutz Goertz (MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung), Mitglieder des OpenCourse-Teams
Hier finden Sie die Aufzeichnung der Live-Session vom Mi, 18.04., 17:00 Uhr
- Folien Wedekind (mit Fragebogendaten)
- Folien Goertz (mit mit Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2011)
- Blogbeiträge zum Thema der ersten Woche
IV. Weitere Aktivitäten
1. Setzen Sie sich für Ihre Teilnahme am OpenCourse 2012 ein Ziel! Werfen Sie einen Blick auf die Agenda und die Themen des Horizon Reports und überlegen Sie, wieviel Zeit Sie investieren wollen und können!
Einige Vorschläge für mögliche Ziele stecken hinter den Badges, die wir hier vorstellen und beschreiben: http://opco12.de/anerkennung/#onlinebadges. Mit jedem Badge (Beobachter, Kommentator und Kurator) haben wir bestimmte Leistungen verbunden. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich hier individuell einzuordnen und später Ihre Aktivitäten im Kurs zu dokumentieren!
2. Werfen Sie einen Blick auf die Topics, mit denen der Auswahlprozess des Horizon Report 2012 im November letzten Jahres gestartet ist:
http://horizon.wiki.nmc.org/Horizon+Topics
Geben Sie für den ersten Zeithorizont (ein Jahr oder weniger) zwei zusätzliche Technologien – neben Mobile Apps und Tablet Computing – an, von denen Sie persönlich annehmen, dass sie kurz vor dem Durchbruch stehen. Teilen Sie uns Ihre Auswahl mit: auf Ihrem Blog, auf unserer Seite, als Kommentar, als Tweet in 140 Zeichen … Begründen Sie kurz Ihre Einschätzung.
Sie können sich an den Vorschlägen des Horizon Wikis orientieren, aber auch etwas ganz anderes auswählen.
17 Antworten auf 16. – 20. April 2012: Einführungswoche
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@sohn_ithakas: Einerseits sind die Grenze zwischen Technologie und verwandten Gebieten nicht immer so leicht zu ziehen: oft bedingt eine Technik eine neue Kultur/Herangehensweise, nicht selten ist es auch umgekehrt und die wandelnde Kultur die treibende Kraft ist bei der (Weiter)Entwicklung einer Technik.
Auf der anderen Seite ist es verständlich, wenn man den windelweichen, ausgelutschte Begriff “Trend” eher vermeiden möchte (“technology” klingt so viel handfester).Aber zu den Technologien, die ich für im Anrollen halte:
1. Learning Analytics: Individuell fördern heißt individuell Stärken und Schwächen ermitteln, reagieren und den Erfolg kontrollieren, reagieren etc. Das hat mit höchstmöglichen individuellem Lernzielerreichung zu tun und das hat auch etwas mit Effizienz und Ressourcenverteilung zu tun – beides legitime Ziele (auch wenn der Anschub wohl eher von dem letzteren Aspekt getrieben sein wird).
2. Tagging: Sich sein eigenes Wissensnetz nicht nur im Kopf, sondern auch “extern” zu schaffen durch individuelles Tagging wird eine große Spielwiese werden, wo es viel zu entdecken gibt. Sich sein weit gestreutes Wissensnetz sich buchstäblich vor Augen führen zu können, schafft bis dato unentdeckte Verknüpfungspunkte.
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Individuelles Tagging – was kann ich mir darunter vorstellen? Ich kann mir bisher ein eigenes Wissensnetz nur als Sammlung von Bookmarks denken.
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Meiner Meinung sind die beiden Technologien, die im nächsten Jahr den Bildungsmarkt verstärkt beeinflussen werden die folgenden:
1. Personal learning environments – in der Uni ist das ein Bedürfnis für die Studenten und so denke und hoffe ich, dass dieser Bereich sich entsprechend schnell weiterentwickelt wird. Durch die neuen Technologien ist eine Individualisierung des Lernens recht unkompliziert möglich und dass soll und muss genutzt werden.
2. Electronic Publishing – dies erleichtert den Zugang zu Veröffentlichungen, unabhängig von Ort und Zeit.
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Pingback: Jetzt geht’s los! | OpenCourse 2012
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Personal learning environments – wie sieht das technisch aus? Im einem LMS strukturieren die Lehrenden den Kurs. Was brauche ich, um meinen persönlichen Lernraum zu gestalten?
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In einer PLE kannst deine unterschiedlichen Ressourcen und Werkzeuge auf einer Seite organisieren, z. B. iGoogle, Symbaloo, Netvibes, Pageflakes usw.
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Danke für den Tipp! Muss ich mal austesten!Colia
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Schauen Sie sich die Materialien (inhaltliche Einführung+Beispiele aus der Praxis) von Sandra Schön an. Sie ist eine der PLE-Gurus.
Hier der Link: http://sansch.wordpress.com/2011/06/18/ple-anwendungen-aus-sicht-von-studierenden/-
Danke, der Link war sehr nützlich!
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Hallo Bettina,
deine Prognose könnte stimmen, vorausgesetzt den Beteiligten bleiben technische Probleme erspart….
Beste Wünsche, Wera -
schau mal auf die Seite vom EU-Projekt ROLE
Responsive Open Learning Environments
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Hier ist meine Wahl:
elektronische, interaktive Schulbücher
Die elektronischen Bücher, die es zurzeit so im Angebot gibt, sind einfach nur digitalisierte Wörter. Statt sie in ausgedruckter Form in der Hand zu halten, hält man den elektronischen Reader in der Hand und blättert die Seiten um. Einige Seiten sind mit weiterführenden Links versehen, an manchen Stellen sind auch mal Filme mit eingebunden, das war es aber. Ich stelle mir hier viel mehr Interaktion vor:
Ein Wiki, das sich öffnet zum gemeinsamen Erstellen von Texten;
eine Präsentation, die gemeinsam erstellt wird (wie in Prezi);
Lernwege, die je nach Lernendem, unterschiedliche Möglichkeiten der Erarbeitung und Verarbeitung eröffnen.
Dies geht dann auch in Richtung PLE (Personal learning environments) und führt direkt zum nächsten Trend:
e-Portfolio
Was habe ich gelernt an Schule, an Universität, im Referendariat? Was lerne ich immer noch? Wie dokumentiere ich mein Lernen? Wie reflektiere ich mein Lernen, meine Lernstrategie?
Aus der Vielzahl der elektronischen Handlungsprodukte (Texte, Präsentationen, Bilder, Videos), die ich bei/mit meinem Lernen erstellt habe, wähle ich aus, was „gesehen“ werden kann – in der Öffentlichkeit und was privat bleibt. Dafür gibt es schon geeignete technische Plattformen wie mahara, wordpress, aber die didaktische Nutzung, die Vernetzung in das tägliche Leben und Lernen muss stärker in den Fokus der Lehrenden genommen werden.
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ich würde die beide Bereiche PLEs und Tagging herauspicken:
PLEs: weil die Informationskanäle immer vielfältiger werden und ich mir als Lerner eine selbst organisierte Umgebung schaffen muss (= klare Struktur, um eine Entwicklung festzustellen und zu dokumentieren)
Tagging: steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem vorigen Thema. Die Wissenswelt wird immer breiter und undurchsichtiger. Ich muss als Lerner ein System schaffen, in dem ich schnell an die bereits zur Kenntnis genommen Informationen wieder heran komme.
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Ich glaube, die generelle Tendenz zum lernerzentrierten und selbstorganisierten Lernen und Lehren wird in der nahen Zukunft steigen und wird vor allem durch Personal Learning Environment (darunter vor allem E-Portfolio) Vorlesungsaufzeichnungen(eLectures)begleitet und unterstützt. Beide Technologien ermöglichen eine individuelle und eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff:
-E-Portfolio: was/wie/wann/wozu lerne ich?
-eLectures: ich beschäftigte mich mit dem Lernstoff nach meinem eigenen Lernstil -
Pingback: #OPCO12 Ein MOOC ist eine Technologie, ein Format, eine Methode oder …? | Bildungscafe Blog
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Ich war während einer Woche wegen eines Providerwechsels ohne Internetzugang.
Deshalb habe ich den ersten Teil verpasst.
Mit dieser unfreiwilligen Internet-Abstinenz wird einem klar, wie stark man von dieser Technologie abhändig ist.
Wer technisch, wirtschaftlich oder vom Know How her keinen Zugang zu den neuen Webtechnologien hat, der bleibt aussen vor, hat keine Zugang zu Information und Bildung. Ein grosses Risiko für die Gesellschaft.
Gut habe ich nun wieder Zugang!
#opco12
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So wirklich klar ist mir nicht, wie im Horizon-Report Technologien eigentlich definiert werden. So ist “Open Content” für mich nicht wirklich eine Technologie, sondern ein Lizenzmodell. Statt um Technologien geht es wohl eher um “Trends”, womit man auch schon dicht an den “Buzzwords” ist, die gerade durch alle Medien (Internet und anderswo) geistern…
Gut, die Trends von denen ich denke, dass sie mehr als Buzzwords sind, die aber im Horizon-Report nicht auftauchen, sind:
1. Content-Curation
Mit der Zunahme an Informationen im Internet wird es immer wichtiger, neue Wege jenseits von Google zu finden, auf Inhalte zuzugreifen. Hier sind im letzten Jahr viele interessante Projekte entstanden, die auch für das Lernen und Lehren mit neuen Medien spannend sind. Der vorliegende Kurs ist das beste Beispiel, wie man durch die Kombination aus eigenen Materialien und frei zugänglichen Inhalten im Internet neuartige Lernarrangements schaffen kann. Damit wären wir auch schon bei dem zweiten wichtigen Trend, nämlich
2. Massive Open Online Courses (MOOC)
Es kommt beim Lernen eben nicht nur darauf an, dass man Inhalte zusammenfügt, die einen Wissensgegenstand aus Sicht des Lehrenden gut darstellen, sondern erst durch die Interaktion der Lernenden mit diesen Inhalten kann wirklich wissen entstehen. Und darüber hinaus können diese selbst dazu beitragen, den Lerngegenstand darzustellen und damit den Lernprozess in einer “Community of Practice” zu fördern. Dafür der interessanteste Ansatz sind MOOCs, die in ökonomisch unschlagbar effizienter Weise Wissensdistribution *und* die Anregung von Lernprozessen und aktiver Verarbeitung bei den Lernern erreichen. Gerade dieses Effizienzkriterium ist für mich ein Aspekt, warum ich glaube, dass dieses Konzept ein wirklicher Trend und nicht nur ein Buzzword ist. Denn was setzt sich beim e-Learning wirklich durch: nicht die aufwändigen, teuren Technologien (Game Based Learning, Simulationen, Videos usw.). Das bleiben Nischenthemen, es sei denn die Produktionskosten fallen (Webvideos sind auf diesem Weg). Mainstrem beim e-Learning sind: Wikipedia (jeder lernt damit), PDF-Dateien, Blogs. Und mit dem zunehmenden Kostendruck bei den Hochschulen werden diese neue Kursformate überlegen müssen, die kosteneffizienter sind, als was bisher in der Lehre läuft. MOOCs haben da beträchtliches Potenzial, weil sie ökonomisch und didaktisch überzeugen können.